Hash-Generator
Passwort / Hash-Generator
Über obiges Formular können Sie verschiedene Hash-Funktionen auf ein
von Ihnen eingegebenes Passwort bzw. einen beliebigen Text anwenden.
Hash-Funktionen werden zum Beispiel genutzt um Passwörter in einer Datenbank
zu speichern, ohne das Passwort im Klartext ablegen zu müssen. Da Hash-Funktionen nur in eine
Richtung arbeiten, kann aus einem generierten Hash-Wert nicht mehr das urspüngliche
Passwort ermittelt werden.
Weitere Informationen zur Nutzung von Hash-Funktionen zum sicheren speichern von Passwörtern,
finden Sie in in diesem Artikel zum Thema
Informationen und Definitionen
Hash-Funktion
Bei einer Hash-Funktion geht es meistens darum, zu einer Eingabe beliebiger Länge
(zum Beispiel ein Text) eine kurze, möglichst eindeutige Identifikation fester Länge
(den Hash-Wert des Textes) zu finden.
Das ist etwa dann sinnvoll, wenn man zwei große, ähnliche Dateien vergleichen will:
Anstatt die 25 Seiten eines Textes durchzusehen, ob auch wirklich jeder Buchstabe gleich ist,
ist anhand der kurzen Hash-Werte der beiden Dokumente sofort zu sehen, ob diese
(höchstwahrscheinlich) gleich oder (mit Sicherheit) verschieden sind.
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MD5
MD5 erzeugt aus einer Nachricht variabler Länge eine Ausgabe fester Länge (128 Bit). Die
Eingabenachricht wird in 512-Bit-Blöcke aufgeteilt. Die Nachricht wird dann aufgefüllt so
dass ihre Länge durch 512 teilbar ist. Das Auffüllen geschieht folgendermaßen: Zunächst
wird ein einzelnes Bit, 1, an das Ende der Nachricht gehängt. Es folgen so viele Nullen
wie nötig sind, um die Nachricht auf eine Länge von 64 Bits weniger als dem nächsten
Vielfachen von 512 zu bringen. Die übrigen Bits werden mit einer 64-Bit-Integerzahl
aufgefüllt, die die ursprüngliche Länge der Nachricht repräsentiert.
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SHA-1
Prinzipiell wurde von den gleichen Entwurfszielen wie beim MD4 ausgegangen. Mit seinem längeren
Hashwert von 160 Bit ist SHA aber widerstandsfähiger gegen Brute-Force-Angriffe und Kollisionen.
Ein in seinen Details nicht näher beschriebener Design-Fehler im 1993 veröffentlichten Algorithmus
wurde im heute gebräuchlichen, 1995 veröffentlichten SHA-1 Algorithmus korrigiert. Für SHA-1 waren
bis Anfang 2005 keine wirkungsvollen kryptografischen Angriffe bekannt. Durch den Einsatz einer
fünften Variablen ist SHA-1 auch im Vergleich zu MD5 resistenter gegen Kollisionen. Aber wie auch
bei MD5 lassen sich solche erzwingen.
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Data Encryption Standard
Der Data Encryption Standard (Abkürzung: DES) ist ein weit verbreiteter symmetrischer
Verschlüsselungsalgorithmus.
Der DES-Algorithmus wurde als offizieller Standard für die US-Regierung (siehe FIPS 46) im Jahr
1976 bestätigt und wird seither international vielfach eingesetzt. Seine Entstehungsgeschichte
hat wegen der Beteiligung der NSA am Design des Algorithmus immer wieder Anlass zu Spekulationen
über seine Sicherheit gegeben. Heute wird DES aufgrund der verwendeten Schlüssellänge von nur 56
Bits für viele Anwendungen als nicht ausreichend sicher erachtet.
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